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           Lipogynäkomastie

          

          Beispiel für ein Kompressions-

          mieder sog. "Bolero"

Gynäkomastie (männliche Brustbildung)

Die Brustbildung beim Mann wird als Gynäkomastie bezeichnet.

Diese kann durch eine reine Vermehrung von Fettgewebe verursacht sein und wird dann als "Lipomastie" oder "Pseudogynäkomastie" bezeichnet oder es kann auch beim Mann ein echter Drüsenkörper vorliegen, dann liegt eine sogenannte "Gynäkomastia vera" vor.

Ursachen für eine solche echte Gynäkomastie können hormonelle Störungen,   Ekrankungen  von z.B. Leber und Nieren, Tumoren, Hodenerkrankungen, die Einnahme von Anabolika, Medikamente, Adipositas, Alkohol- und Drogenkonsum oder Vererbung sein.

Deshalb ist vor der Erwägung einer operativen Entfernung eine umfassende Klinische- und Laboruntersuchung erforderlich, in den meisten Fällen findet sich jedoch keine pathologische Ursache.

Eine weitere Möglichkeit der Erkrankung stellt der männliche Brustkrebs dar, welcher allerdings mit nur ca. 500 Fällen pro Jahr eher selten ist.

Auch gutartige Tumoren wie z.B. Lipome (Fetttumoren) können eine Brustvergrößerung verursachen.

Bei der Unterscheidung zwischen echter und unechter Gynäkomastie oder Tumoren kann eine Ultraschalluntersuchung oder eine Mammographie (Rönteguntersuchung) helfen.

Das Vorliegen einer Brustbildung kann bei Männern zu einer erheblichen seelischen Belastung mit einem immensen Leidensdruck und Problemen beim Sport, Besuch von Schwimmbad oder Sauna und in der Partnerschaft führen.

Operationstechnik:

Wir wenden auch hier eine schonende und narbensparende Technik an. Da die  Brust beim Mann wie auch bei der Frau immer aus einem Fettanteil und, wie oben beschrieben, ggf. auch aus einem Drüsenanteil besteht wird zunächst mittels einer  Fettabsaugung über einen kleinen Einstich in der Unterbrustfalte das überschüssige Fett entfernt. Der erfahrene Operateur kann hier anhand der Festigkeit des Gewebes schon entscheiden ob hier ein vergrößerter Drüsenkörper vorliegt oder nicht.  Falls ein Düsenkörper vorliegt so wird dieser dann mit der Fettabsaugungekanüle so freipräpariert, so dass er anschließend mit einem Minischnitt am unteren Brustwarzenrand entfernt werden kann. Wenn dadurch eine Einsenkung unter der Brustwarze entsteht, so wird diese noch mit einem Weichteilverschiebelappen ausgeglichen um eine Dellenbildung zu vermeiden. Im weiteren Verlauf wird eine intensive Kompressionsbehandlung durchgeführt um die Retraktion der Haut zu fördern. In den allermeisten Fällen führt diese Methode auch in ausgeprägten Fällen zu einem sehr guten Ergebnis.

Alle Nähte erfolgen selbstverständlich mehrschichtig im Hautniveau versenkt um letztendlich nach der Narbenausreifung nur eine helle, dünne und unauffällige Linie zu erhalten.

Wenn die körpereigene Retraktion der Haut nicht ausreicht kann zu einem späteren Zeitpunkt eine ergänzende Bruststraffung erfolgen, dieses ist dann aber nur noch ein kleiner Eingriff der in örtlicher Betäubung erfolgen kann.

Wir beraten sie,  als ihre Spezialisten für die Behandlung der männlichen Brustbildung (Gynäkomastie) mittels Fettabsaugung und/oder subcutaner Mastektomie (schonende Drüsenkörperentfernung mit Minischnitt) in Hamburg, gerne unverbindlich bezüglich des genauen Ablaufes, ihrem individuell möglichen Ergebnis, den Risiken und Investitionskosten.


Zusammenfassung:

Klinikaufenthalt: ambulant

 OP-Dauer: 1 -2  Stunden

Narkoseart: örtliche Betäubung oder Dämmerschlaf

Gesellschaftsfähig: nach 1- 2 Wochen, es wird für 6 Wochen eine Kompressionsbehandlung mit einem nicht auftragenden Mieder (Bolero) durchgeführt

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